Schlaf bei Männern und Frauen: Unterschiede, tatsächliche Bedürfnisse und das Schlafen zu zweit
Gut zu schlafen bedeutet nicht nur, „sich eine bestimmte Anzahl von Stunden Schlaf zu gönnen“. Schlaf ist ein komplexer biologischer Prozess, der von Alter, Lebensstil, Stress und Gesundheit beeinflusst wird.
Bei Frauen kann die Erholung zudem durch hormonelle Schwankungen beeinflusst werden, die den Schlaf in bestimmten Phasen im Vergleich zu Männern unruhiger, leichter oder unterbrochener machen. Die Kenntnis dieser wissenschaftlichen Grundlagen trägt dazu bei, die Erholung beider Partner und das Wohlbefinden in der Partnerschaft zu verbessern.
Wie viele Stunden Schlaf braucht man wirklich? Hier sind die Empfehlungen
Für die meisten Erwachsenen sind mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht erforderlich.
Das bedeutet weder, dass „7 Stunden immer ausreichen“, noch dass „10 Stunden oft nötig sind“: Es bedeutet, dass bei weniger als 7 Stunden, wenn dies regelmäßig der Fall ist, die Gesundheitsrisiken steigen, während innerhalb des empfohlenen Bereichs von 7 bis 9 Stunden pro Nacht die Qualität und Regelmäßigkeit des Schlafs im Vordergrund stehen.
Schlaf bei Frauen: So können Menstruationszyklus und Hormone die Nachtruhe beeinflussen
Bei Frauen sind Schwankungen im Schlafverlauf während des Menstruationszyklus üblich, insbesondere was die Schlafqualität betrifft: Der Schlaf ist leichter, es kommt zu häufigem Aufwachen und daraus resultierender Tagesmüdigkeit. Studien zeigen nämlich, dass hormonelle Schwankungen mit Veränderungen in der Schlafqualität und im Schlafrhythmus einhergehen.
Bei vielen Frauen ändert sich weniger die Anzahl der „für eine erholsame Nachtruhe erforderlichen Stunden“ als vielmehr die Wahrscheinlichkeit, an bestimmten Tagen im Monat einen erholsamen Schlaf zu finden. In diesem Sinne lässt sich der Schlaf von Frauen nicht einfach mit dem von Männern gleichsetzen: Er kann einem anderen Verlauf folgen, gerade weil er stärker den hormonellen Schwankungen des Zyklus, der Perimenopause und der Menopause ausgesetzt ist.
Schlafen zu zweit: unterschiedliche Bedürfnisse, praktische Lösungen
In einer Partnerschaft kommt es häufig vor, dass:
- die biologischen Rhythmen unterschiedlich sind (der eine ist ein „Frühaufsteher“, der andere ist abends leistungsfähiger)
- die Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht und Bewegungen unterschiedlich ist
- es Phasen gibt, in denen einer der beiden einen leichteren Schlaf hat (Stress, Arbeit, hormonelle Schwankungen)
Die Erkenntnis, dass Männer und Frauen unterschiedliche Schlafbedürfnisse haben können und dass diese bei Frauen durch Hormone beeinflusst werden können, hilft dabei, bestimmte nächtliche Schwierigkeiten realistischer einzuschätzen und sie im Alltag als Paar besser zu bewältigen.
Schlafhygiene: Gewohnheiten für einen guten Schlaf
Einige einfache Maßnahmen sind für die meisten Menschen hilfreich und tragen dazu bei, den gemeinsamen Schlaf zu fördern:
- möglichst regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten;
- morgens natürliches Licht und abends weniger helles Licht;
- Einschränkung von Koffein und Alkohol in den Abendstunden;
- ein dunkles, ruhiges und kühles Schlafzimmer;
- Entspannungsrituale (Lesen, Atemübungen, eine warme Dusche).
Das Bettsystem: ein entscheidender Faktor für den Schlaf von Mann und Frau
Für einen wirklich erholsamen Schlaf ist ein korrektes Bettsystem, bestehend aus Matratze, Lattenrost und Kopfkissen, von zentraler Bedeutung, denn:
- es stützt die Wirbelsäule richtig und reduziert dadurch das durch Verspannungen und Fehlhaltungen verursachte häufige Aufwachen;
- es verbessert das Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement und fördert so einen ungestörten Schlaf;
- es limitiert die Wahrnehmung der Bewegungen des Partners und schützt so denjenigen, der einen leichteren Schlaf hat.
Aus diesem Grund bedeutet die Beratung durch einen fachkundigen Verkäufer und die Investierung in ein geeignetes Bettsystem, eine solide Grundlage für die nächtliche Erholung, die für beide Partner gleichermaßen gilt.