Warum schläft man an fremden Orten so schlecht?

Es ist jedem schon mal passiert – vor allem in den Ferien: An fremden Orten ist es schwierig, gut zu schlafen.

Warum schläft man an fremden Orten so schlecht?

Die Wissenschaftler, die über das nächtliche Verhalten forschen, wissen, dass die erste Nacht an einem fremden Ort und in einem neuen Bett keine zuverlässigen Daten über die allgemeine Schlafqualität liefern kann.

Aber warum schlafen wir an fremden Orten so schlecht?

Wie Seehunde…

Wenn Seehunde an Land schlafen, dann kann sich nur die eine Hirnhälfte erholen. Die andere bleibt wachsam. Dieses Phänomen wird als Halbschlaf bezeichnet.

Seehunde

Delphine und Wale besitzen ebenfalls die außergewöhnliche Fähigkeit, nur die Hälfte des Gehirns in den Schlafzustand zu versetzen um somit im Notfall reaktionsfähig zu bleiben.

Angst vor dem Unbekannten!

Bei Menschen wird ein ähnlicher Mechanismus in Gang gesetzt – wenn wir aus irgendeinem Grund an einem fremden Ort und nicht im beliebten Bettzimmer schlafen müssen, dann können wir nicht vollständig entspannen.

The first-night-effect

Dies ist der Name, den die Wissenschaftler diesem besonderen Phänomen gegeben haben.

Wissenschafltlich bewiesen

Die an der Brown University tätige Forscherin Yuka Sasaki hat vor kurzem eine Studie zu diesem Thema in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht – ihre Forschung hat ergeben, dass sich das Gehirn der Probanden während der ersten Nacht an einem fremden Ort wie das von Robben und Delphinen verhielt.

Obwohl sich bei den Probanden beide Gehirnhälften erholten, wurde in der linken Gehirnhälfte nämlich ein höheres Aktivitätsniveau gemessen. Warum gerade die linke Gehirnhälfte aktiver war, bleibt unklar.

Genießen Sie einen erholsamen Schlaf auf einer hochwertigen Matratze!

Zu Hause können Sie jede Nacht sorglos schlafen und Energie auftanken, indem Sie sich für ein Ihren Körpereigenschaften entsprechendes Bettsystem entscheiden!

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