Wie verändert sich der Schlaf beim Älterwerden?

Es stimmt, generell schlafen Kinder viel, wohingegen Erwachsene beim Älterwerden dazu neigen, immer weniger zu schlafen.

Wie verändert sich der Schlaf beim Älterwerden?

Es ist allerdings auch wahr, dass jeder von uns einen Fall für sich darstellt, eben auch wenn es um das Schlafverhalten geht.

Die Wichtigkeit des Schlafes

Um sich gut und gesund zu fühlen sowie den Geist und den Körper zu regenerieren benötigt man Schlaf. Obwohl Experten empfehlen eine gewisse Anzahl an Stunden entsprechend des Alters zu schlafen, gibt es leider keine für alle allgemein geltende Regel.

Man braucht nur daran denken, dass für manche Menschen die üblichen 8 Stunden Schlaf nicht ausreichend sind, um am Arbeitsplatz effizient zu erscheinen, wohingegen andere mit gerade mal 5 oder 6 Stunden energiegeladen und fit aussehen. Dennoch, unabhängig von den persönlichen Charaktereigenschaften, gilt nun mal allgemein für alle, dass je älter man wird umso weniger Schlaf benötigt man.

Kinder schlafen viel…

In den ersten Lebensmonaten können Kinder auch ¾ des Tages schlafend verbringen. Aber mit dem Älterwerden verkürzen sich die Schlafphasen immer mehr. Tatsächlich ist es so, dass Kinder bis zu einem Alter von 4 Jahren noch an die 12 Stunden pro Tag schlafen, wobei sich diese Zeit im Laufe der Entwicklung auf 10 Stunden verringert.

Aber mit dem Älterwerden schläft man weniger

In der Regel beginnt man ab 25 Jahren an zu merken, dass sich das Schlafverhalten ändert und um die 35 Jahre, reduziert sich das Schlafbedürfnis dann drastisch. Das liegt daran, dass die Herstellung des Wachstumshormons im Körper, die eben genau durch Schlaf angeregt wird, nicht mehr notwendig ist. Aber es gibt noch mehr!

Ab 50 Jahren verliert man alle 10 Jahre ca. 27 Minuten Schlaf. Dennoch haben wissenschaftliche Forschungen hervor gehoben, dass bei einem gesunden und aktiven Lebensstil selbst ab 40 Jahren die Schlafdauer nahezu unverändert bleibt.

So lässt sich die richtige Schlafdauer errechnen

Es ist wirklich einfach zu verstehen, wie viele Stunden Schlaf unser Körper benötigt. So geht es:

  1. Stellen Sie an 5 aufeinander folgenden Tagen den Wecker morgens immer auf die gleiche Uhrzeit.
  2. Notieren Sie sich jeden Morgen, wie müde Sie sich fühlen. Auf einer Skala von 1 (wenig) bis 5 (sehr).
  3. Wenn nach den 5 Tagen der Schnitt über 3 liegt, ist es wohl angemessen, eine halbe Stunde früher Schlafen zu gehen.

Qualität über Quantität

Neben den persönlichen Charaktereigenschaften ist auch und insbesondere die Schlafqualität, die man sich gönnt, ausschlaggebend dafür, wie man morgens aufsteht. Aus genau diesem Grund ist es so wichtig die richtige Matratze, das richtige Kissen sowie das richtige Lattenrost auszuwählen. Und wie viel schlafen Sie?

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